Klimaschutz

Nachhaltigkeit im Internet – Nachhaltige Webseiten

Mittlerweile ist das Thema Nachhaltigkeit auch beim Internet angekommen.  Lange Zeit galt das Web als klimafreundlich. Aber auch beim Surfen, Streamen oder Zoomen wird Strom verbraucht und damit die CO₂-Emissionen erhöht. Mittlerweile sind dies 830 Millionen Tonnen CO₂-Tendenz steigend. (Quelle:www.alistapart.com/article/sustainable-web-design/).
Aber was genau ist eine nachhaltige Website und warum ist es so wichtig auch im Netz umweltbewusst aktiv zu sein?

Logo Nachhaltige Website

Wäre das Internet ein Land, stünde es aktuell auf
Platz 6 beim CO₂-Ausstoß!

Nachhaltige Webseiten, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten!

Denken Sie beim Surfen an Ihren ökologischen Fußabdruck? Den Wenigsten ist bewusst, dass auch das Internet Energie verbraucht und unsere Umwelt mit Treibhausgasemissionen belastet.

Nachhaltige Webseiten, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten!

Eine Suchanfrage im Internet verbraucht so viel Strom, wie die 30-minütige Beleuchtung eines Zimmers.

Im Jahr 2018 waren 3,8 Milliarden Internetnutzer aktiv – fast die Hälfte der Weltbevölkerung – Tendenz steigend.

 

Nachhaltige Webseiten, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten!

In Deutschland verursachte 2021 das World Wide Web 22 Milliarden Kilogramm an CO₂-Emissionen. Dies sind 10 % der 228 Milliarden Kilogramm deutscher Emissionen.

Nachhaltige Webseiten, die die Umwelt so wenig wie möglich belasten!

Quellen:
Website Boosting #75
www.statista.com
Sustainable webdesign – Tom Greenwood

Wie kann der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß gesenkt werden?

 Im Sustainable Web Manifesto (https://www.sustainablewebmanifesto.com/) sind 6 Grundprinzipien beschrieben, nach denen jedes  Unternehmen handeln sollte, das Wert legt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Sauber – Effizient – Offen – Ehrlich – Regenerativ – Widerstandsfähig

Diese Prinzipien können Sie auch auf Ihre Website anwenden.
Was Sie dafür tun müssen, erfahren Sie in den
10 nachfolgenden Tipps.

10 Tipps für Ihre schnelle und nachhaltige Webseite!

  1. Wählen Sie einen Hostinganbieter, der Ökostrom nutzt und klimaneutral – besser noch! – klimapositiv arbeitet –  (CO₂ -Ausstoß wird überkompensiert). Viele Hoster arbeiten mittlerweile mit erneuerbaren Energien, aber es lohnt sich hier genauer hinzuschauen.
  2. Laden Sie Ihre Fotos bereits in der richtigen Größe auf die Website. Alle Bilder und Grafiken sollten also vor dem Hochladen richtig dimensioniert und komprimiert werden. Ein zu großes Foto lädt viel länger und verbraucht damit mehr Energie.
  3. Fotos auf einer Webseite sind wichtig, aber sie verbrauchen beim Laden viel Energie. Beschränken Sie sich deshalb auf die wirklich notwendigen Fotos. Vielleicht lässt sich ein Teil der Fotos auch durch Grafiken ersetzt, diese sind „leichtgewichtiger“.
  4. Der Dark Modus ist mittlerweile sehr beliebt. Vielleicht wäre dies auch eine Option für Ihre Website? Dunkle Farben verbrauchen auf jeden Fall weniger Energie.
  5. Achten Sie auf die Nutzerfreundlichkeit auf Ihren Webseiten. Dies hat mehrere Vorteile: Je schneller Besucher:innen finden, was sie suchen, umso besser für die Umwelt und natürlich auch für Ihr Business.
  6. Laden Sie Ihre Schriften lokal.  Schriften bei Google abzurufen, kostet Zeit und ist zudem nicht DSGVO-konform! Laden Sie also Ihre Schriften lokal oder besser noch steigen Sie auf Systemschriften, wie zum Beispiel Arial um. Die Auswahl ist zwar sehr eingeschränkt, aber dafür sind sie auf allen Geräten vorinstalliert und müssen nicht erst geladen werden – das spart Energie.
  7. Überdenken Sie den Einsatz von Videos. Videos sind wahre Energieverschwender. 1 Stunde Videostream verursacht 3200 gr. CO₂, also mehr, als 20 Kilometer mit dem Auto fahren (Quelle: Statista.com)
  8. Entfernen Sie unnötige Plugins. Jedes Plugin bringt sein eigenes Script mit, jedes Script verzögert das Laden der Website und macht sie langsam.
  9. Nutzen Sie Caching Systeme für Ihre Website. Gecachte Seiten müssen nicht immer wieder neu beim Server angefordert werden und sind somit schneller bzw. sparen Energie.
  10. Optimieren Sie Ihre Webseiten für Suchmaschinen. Im Rahmen einer guten SEO werden von Anfang an die Inhalte gut recherchiert und zum passenden Keyword erstellt – Webseiten kommen so an die richtige Stelle.

Mit diesen Maßnahmen können Sie bereits viel erreichen – Gute Planung ist dabei am wichtigsten.
Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten der Energieeinsparung im Internet.
Bei den nachhaltigen Konzepten für meine Kunden schöpfe ich grundsätzlich alle Möglichkeiten aus.

Das Ziel einer nachhaltigen Webseite ist es also, so „klein“ wie möglich zu sein, damit beim Aufruf wenig Energie verbraucht wird, bzw. die CO₂-Emissionen gering sind. 

Emissionswerte meiner eigenen Website:

  • CO₂-Ausstoß pro Aufruf: 0,13 g
  • jährliche Emission kann von einem einzigen Baum verarbeitet werden

Übrigens, alle meine Kundenprojekte schneiden ähnlich gut ab!

Baumspende

Für ein nachhaltiges Internet können wir noch mehr tun!

Warum nicht einen Baum pflanzen, als Kompensation für die Schadstoffe, die wir produzieren und die nicht noch weiter reduziert werden können?

 

Mein Geschenk an Sie und die Umwelt

Für jede neue nachhaltige Website pflanze ich gemeinsam mit meinem Umweltpartner
PLANT-MY-TREE® einen Baum in Deutschland.
Eine entsprechende Urkunde, inkl. der aktuellen CO₂-Emissionswerte Ihrer Website, erhalten Sie nach Abschluss unseres Webseiten-Projektes.

Lassen Sie uns gemeinsam etwas für unsere Umwelt tun!

A dream you dream alone ist only a dream. A dream, you dream together is reality.

Yoko Ono

Meinen #webLetter
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